Das Problem digitaler Messe-Werbemittel
Sie investieren viel Zeit und Budget in Ihren nächsten Messeauftritt – doch wenige Tage später sind viele digitalen Kontaktpunkte schon wieder aus dem Gedächtnis verschwunden. QR-Codes auf Roll-ups, digitale Goodie-Bags oder E-Mail-Follow-ups konkurrieren mit hunderten anderen Touchpoints und hinterlassen oft nur eine sehr kurze Erinnerungsspanne. Gerade im B2B-Bereich, in dem Kaufentscheidungen Wochen oder Monate dauern, kann das zum Problem werden.
Viele mittelständische Unternehmen suchen deshalb nach Werbemitteln für Messen, die länger im Alltag der Entscheider präsent bleiben und nicht bereits nach dem ersten Blick „weggeklickt“ sind. Genau hier setzen haptische Werbeartikel – und besonders Werbekugelschreiber mit Logo – als physischer Ankerpunkt für Ihre Marke an.
Was Studien zur Erinnerung an Werbemittel zeigen?
Haptische Werbung schlägt andere Medien beim Erinnerungswert
Die GWW Werbeartikel-Wirkungsstudie 2016/2017 (DIMA Marktforschung im Auftrag des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.) zeigt, dass gegenständliche Werbeträger eine deutlich höhere Werbeerinnerung erzeugen als klassische Medien.
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Laut dieser Studie können sich 59% der Befragten an den Marken- bzw. Firmennamen des werbenden Unternehmens auf einem Werbeartikel erinnern.
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Zum Vergleich: Bei Radio- und TV-Werbung liegt der entsprechende Recall bei 29% bzw. 28%, bei Zeitschriftenwerbung bei 26%.
Damit wird deutlich, dass haptische Werbemittel die Botschaft eines Unternehmens im Gedächtnis der Zielgruppe verankern können – und zwar stärker als viele digitale oder klassische Werbekanäle.
Werbeartikel bleiben lange im Einsatz
Die gleiche GWW-Studienreihe zeigt außerdem, dass Werbeartikel nicht nur wahrgenommen werden, sondern im Alltag der Empfänger bleiben. In der Werbeartikel-Wirkungsstudie 2016/2017 wurde festgestellt, dass 91% der Befragten den erhaltenen Werbeartikel aktiv nutzen. Schon die einmalige Übergabe eines haptischen Werbeträgers kann die Werbebotschaft über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren transportieren, wenn der Artikel entsprechend lange in Gebrauch bleibt.
Digitale Messekontakte funktionieren anders: Eine E-Mail wird geöffnet oder gelöscht, ein Link angeklickt oder ignoriert – der Kontakt ist häufig auf Sekunden oder Minuten begrenzt. Eine „digitale Visitenkarte“ verschwindet schnell in der Masse anderer Inhalte, während ein gut gestalteter Werbekugelschreiber auf dem Schreibtisch liegen bleibt und im Arbeitsalltag immer wieder genutzt wird.
Emotionale Wirkung haptischer Werbemittel
Neben der reinen Erinnerungsleistung spielt die emotionale Wirkung von Werbemitteln eine wichtige Rolle. Die GWW-Emotionsstudie 2022, durchgeführt vom Institut september Strategie & Forschung (Köln) im Auftrag des GWW, zeigt, dass haptische Werbung starke positive Emotionen auslösen kann und andere Werbeformen bei Sympathie und Attraktion teilweise deutlich übertrifft.
Die Studie nutzte unter anderem die Messung von Körpersignalen, um die emotionalen Reaktionen der Probanden auf unterschiedliche Werbeartikel zu erfassen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Werbeartikel – insbesondere nützliche Alltagsprodukte – einen spürbaren Beitrag zur emotionalen Aufladung einer Marke leisten können.
Internationale Studien zur Erinnerungsleistung von Werbeartikeln
Auch internationale Untersuchungen bestätigen die hohe Erinnerungsleistung von Werbeartikeln. Die Ad Impressions Study des Advertising Specialty Institute (ASI), deren aktuelle Ausgabe 2023 veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein sehr hoher Anteil der Konsumenten sich an den Werbetreibenden auf einem Werbeartikel erinnern kann. In früheren Ausgaben dieser Studie lagen die Recall-Werte für den Absender von Werbeartikeln im Bereich von etwa 80% und höher.
Während digitale Swag-Lösungen auf Messen – etwa USB-Sticks mit Dateien, QR-Codes zu Landingpages oder rein digitale Gutscheine – häufig nur einmal kurz wahrgenommen werden, erzielen physische Werbeartikel wie Kugelschreiber durch ihre lange Nutzungsdauer eine Vielzahl von Werbekontakten. Diese wiederholte Sichtbarkeit kann die Markenverankerung unterstützen, ohne dass zusätzliche Mediakosten entstehen.
Was bedeutet das konkret für Ihre Messeplanung?
Problem: Digitale Messekontakte werden schnell vergessen
Für viele KMU stellt sich nach einer Messe die gleiche Frage: „Wir haben viele Gespräche geführt – aber warum hören wir von so wenigen Kontakten wieder etwas?“ Digitale Follow-ups (Newsletter, E-Mail-Kampagnen, Social-Media-Ads) erreichen Ihre Leads zwar, geraten aber schnell zwischen andere Nachrichten. Ein rein digitaler Messeauftritt kann daher dazu führen, dass ein Teil Ihrer Kontakte bereits nach wenigen Tagen keine klare Erinnerung mehr an Ihr Unternehmen hat.
Lösung: Werbekugelschreiber mit Logo als physischer Erinnerungsanker
Auf Basis der genannten Studien lässt sich sagen: Haptische Werbeartikel können dazu beitragen, Ihre Marke länger im Bewusstsein der Messebesucher zu halten. Ein Werbekugelschreiber mit Logo verbindet dabei mehrere Vorteile:
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Er wird im beruflichen Alltag regelmäßig genutzt – etwa beim Notizenmachen, Unterzeichnen oder Ausfüllen von Formularen.
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Ihr Logo ist bei jeder Nutzung sichtbar und verknüpft sich mit einer praktischen Alltagssituation.
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Im Gegensatz zu einem digitalen Link „verschwindet“ der Stift nicht einfach, sondern bleibt auf dem Schreibtisch oder in der Stifteschublade.
Gerade im B2B-Bereich, in dem Entscheidungen von mehreren Personen getroffen werden, kann ein Werbekugelschreiber zusätzlich als interner Markenbotschafter wirken: Er wandert von Schreibtisch zu Schreibtisch und sorgt so für zusätzliche Sichtkontakte innerhalb eines Unternehmens.
KuliWelt als Mechanismus: So setzen Sie Messegeschenke mit Wirkung um
Mit KuliWelt können Sie die Erkenntnisse aus diesen Studien direkt in Ihre nächste Messeplanung übersetzen:
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Ihr Logo und Ihre Wunschbotschaft werden gut sichtbar auf dem Schaft platziert, sodass Ihr Markenauftritt einheitlich wirkt.
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Auf Wunsch stimmen Sie Farben und Design auf Ihren Messestand und Ihre übrigen Kommunikationsmittel ab – für einen durchgängigen Markenauftritt vom Erstkontakt am Stand bis zum Alltag der Empfänger.
So entsteht aus einem vermeintlich einfachen Messegeschenk ein haptischer Kontaktpunkt, der Ihre Marke über die Messetage hinaus begleitet – und damit eine sinnvolle Ergänzung zu Ihren digitalen Follow-ups bildet.
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Alle genannten Studien und Ergebnisse stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, unter anderem aus der GWW Werbeartikel-Wirkungsstudie 2016/2017 (DIMA Marktforschung im Auftrag des Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.), der GWW-Emotionsstudie 2022 (Institut september Strategie & Forschung im Auftrag des GWW) sowie der Ad Impressions Study des Advertising Specialty Institute (ASI). Individuelle Ergebnisse variieren je nach Branche, Zielgruppe und konkreter Umsetzung der Marketingmaßnahmen.
GWW – Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.
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GWW Werbeartikel-Wirkungsstudie 2016/2017 – DIMA Marktforschung im Auftrag des GWW
https://www.werbeartikel-verlag.de/2017/05/29/gww-werbeartikel-wirkungsstudie-20162017/ -
GWW Werbeartikel-Monitor 2020 – DIMA Marktforschung im Auftrag des GWW
https://gww.de/2020/02/gww-legt-ergebnisse-des-aktuellen-werbeartikel-monitors-vor-2/ -
GWW Emotionsstudie 2022 – Institut september Strategie & Forschung im Auftrag des GWW
https://gww.de/2022/03/gww-emotionsforschung-vorgestellt/
(begleitende Kampagne: https://psi-network.de/2022/08/30/werbeartikel-erzeugen-1001emotion-gww-startet-bundesweite-kampagne/)[6]
ASI – Advertising Specialty Institute
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ASI Ad Impressions Study 2023
https://media.asicentral.com/resources/Ad_Impressions_2023.pdf -
ASI Consumer / Promos Power Study 2023 (25.000 Befragte)
https://www.prnewswire.com/news-releases/asi-surveys-25-000-consumers-to-prove-promos-power--effectiveness-301822772.html